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Yogamatte oder Yogahandtuch: Was brauchen Sie wirklich?

Yogahandtücher in Mattengröße sind in vielen Studios zu sehen, vor allem im Hot Yoga. Manche nutzen sie auf der Matte, manche statt der Matte. Beides hat seinen Platz – aber nicht überall.

Was ein Yogahandtuch ist

Ein Yogahandtuch ist ein Tuch in Mattengröße, meist aus Mikrofaser, seltener aus Baumwolle. Viele Modelle haben auf der Unterseite Silikonnoppen, damit sie auf der Matte nicht verrutschen. Es wiegt wenige hundert Gramm und lässt sich klein falten.

Wofür das Tuch gut ist

Schweiß

Mikrofaser nimmt Feuchtigkeit auf und wird dabei griffiger. Im Hot Yoga oder in schweißreichen Flows ist ein Tuch auf der Matte deshalb oft die beste Lösung – besser als eine geschlossene Matte allein. Viele sprühen das Tuch zu Beginn leicht mit Wasser an. Mehr dazu im Beitrag über Matten für Hot Yoga.

Hygiene

Das Tuch kommt nach der Praxis in die Waschmaschine. Die Matte darunter bleibt deutlich sauberer, was vor allem bei Leihmatten im Studio angenehm ist.

Reisen

Ein Tuch passt in jede Tasche. Wer im Urlaub Studios besucht, macht damit jede Leihmatte zur „eigenen“.

Was das Tuch nicht kann

Ein Handtuch dämpft nicht. Auf hartem Boden liegen Knie und Hüftknochen direkt auf, und in Haltungen wie Katze-Kuh wird das schnell unangenehm. Auf glattem Boden verrutscht es außerdem, wenn keine Matte darunter liegt. Als Ersatz taugt es nur auf Teppich oder als Auflage auf einer vorhandenen Matte.

Kurz gesagt

Das Tuch ergänzt die Matte, es ersetzt sie nicht. Ausnahme: Sie üben auf Teppich oder auf Leihmatten und wollen nur eine hygienische Schicht.

Worauf Sie beim Kauf achten

  • Größe: mindestens so lang wie die Matte, sonst liegen Hände oder Füße auf der Kante.
  • Noppen: Silikonnoppen auf der Unterseite halten das Tuch in Position.
  • Material: Mikrofaser für Schweiß, Baumwolle für angenehmes Hautgefühl in ruhigen Stilen.
  • Pflege: Ohne Weichspüler waschen – er macht Mikrofaser glatt.

Das Tuch waschen

Yogahandtücher aus Mikrofaser werden bei 30 bis 40 Grad gewaschen, ohne Weichspüler und am besten ohne Trockner. Weichspüler legt sich auf die Fasern und nimmt ihnen die Saugkraft – genau das, was das Tuch griffig macht. Nach dem Hot Yoga sollte das Tuch nicht nass in der Tasche bleiben, sondern schnell in die Wäsche oder zum Trocknen aufgehängt werden.

Tuch und Matte kombinieren

Wer ein Tuch auf der Matte nutzt, legt es glatt aus und streicht es vor der Stunde einmal mit den Händen fest. Einige besprühen die Stellen, an denen Hände und Füße stehen, leicht mit Wasser. Verrutscht das Tuch trotzdem, hilft ein Modell mit Silikonnoppen – oder eine Matte mit etwas rauerer Oberfläche.

Matte, Tuch oder beides?

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